Drei Karma Arten

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 Im Yoga unterscheiden wir drei Arten von Karma:

 

1. Sanchita Karma

 

2. Prarabdha Karma

 

3. Agami Karma

 

Dieses drei Karmas lassen uns ihre Bedeutung und die unterschiedlichen Auswirkungen des Karma auf unser menschliches Leben verstehen.

 

 

Sanchita Karma

Sanchita Karma ist vergangenes und angesammeltes Karma. Es kann verglichen werden mit einem riesigen Lagerhaus übervoll mit Samen und Getreide. Diese Samen stellen das Karma dar, das wir über unzählige Inkarnationen angesammelt haben und das darauf wartet, ausgezahlt zu werden. Es ist in diesem Leben (noch) nicht aktiv. "Der Pfeil wurde noch nicht abgeschossen".

 

Prarabdha Karma

Prarabdha Karma ist das gegenwärtige Karma, das Karma, das in diesem Leben wirksam ist. Der Samen hat das Lagerhaus verlassen und ist in der jetzigen Inkarnation reif, um erfahren zu werden. Das, was an Karma aufgegangen ist, so wie ein Samen aufgegangen ist, kann nicht mehr gestoppt werden und muss erfahren werden. "Der Pfeil wurde bereits abgeschossen". 

 

Agami Karma

Agami Karma ist das zukünftige Karma. Unsere Gedanken, Emotionen und Handlungen erzeugen neues, zukünftiges Karma, das zum Sanchita Karma hinzukommt, und so das zukünftige Karma darstellt. Die Lehren des Yoga leiten uns an, Achtsamkeit zu entwickeln, ein bewusstes Leben zu führen - Bewusstheit im Denken, Bewusstheit in der Sprache, Bewusstheit im Handeln - um kein neues "unerwünschtes" Karma zu erzeugen sondern bewusst mit unseren Gedanken nur jene guten Karma-Samen zu erzeugen, für all das Gute, das wir in unserem Leben erfahren wollen.

 

Yoga ist auf diesem Planeten ein Aspekt eines großen, universellen Wissens, eines Wissens, das frei ist von Religion, von Ideologie, von Doktrinen.

 

Diese Universelle Wissen ist Wahrheit. Was ist Wahrheit? Wahrheit ist das EINE Leben, die EINE universelle Intelligenz, das EINE unbegrenzte, ewig Bewusstsein. Die Wahrheit ist, wer wir als Mensch und Menschheit wirklich sind, Gott-im-Menschen, der sich als der Mensch erfährt.  Diese Erkenntnis muss die Grundlage bilden für unser Leben. Wahrheit anstatt der falsche Aberglauben der Jahrtausende, dass es einen Gott - mit einem langen weißen Bart - da irgendwo im Himmel gäbe, und dass dieser Gott, je nachdem wie beschäftigt er ist, sich uns mal zuwendet oder nicht.

 

Nur durch die Erkenntnis des authentischen Selbst im Menschen, Gott-ist-Ich, kommen wir sozusagen aus der Karma-Falle raus. Wir nicht mehr länger unwissend und unbewusst in einem Mechanismus des unbewussten "Funktionierens" gefangen. Dies ist aber nur ein Teil. Wir müssen alles wissen, wir müssen den ganzen, selbstermächtigenden Weg gehen.

 

Lies hierzu auch

1. Karma und wie es funktioniert

2. Karma- Ursache-Wirkungs-Gesetz

 

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